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Internationale Projekte – DGS Berlin mittendrin

SAGEN – High quality PV rooftop installations for South Africa

Foto Aufbau eines PV-Schulungsprogramms in Südafrika

Schwerpunktprogramm Klima und Energie –
Aufbau eines Schulungsprogramms

Projektzeitraum
August 2016 bis Ende 2017

Zuschussgeber
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Ansprechpartner
Udo Siegfriedt
E-Mail: dgs@dgs-berlin.de

Südafrika ist die größte Volkswirtschaft Afrikas. Neben gut entwickelten Regionen um die großen Städte sind Teile des Landes unzureichend bis gar nicht an die Energie­versorgung angeschlossen. Die vorhandenen Energie­versorgungs­netze sind in der Regel gut ausgebaut, allerdings fehlt es an Kraftwerks­kapazität, was teilweise bereist zu Abschaltungen geführt hat. Der Klimawandel führt zudem zu einer fortschreitenden Wasser­knappheit. So hat das Land im dritten Jahr in Folge zu wenig Nieder­schlag verzeichnet, was bereits zu Engpässen in der Versorgung geführt hat. Südafrika hat daher das Ziel formuliert, sich stärker auf regenerative Energie­träger zu fokussieren, und bereite hierzu gerade umfangreiche Maßnahmen vor.

Für Photovoltaik gibt es aufgrund der unterschiedlichen Lage innerhalb des Landes viele verschiedene Märkte. Neben Utility Scale PV Parks als Ersatz für die großen Kohle­kraftwerke und Stand Alone Systeme in netzfernen Regionen entwickelt sich momentan ein Markt für kleine und mittlere Aufdach­anlagen. Die technischen Rand­bedingungen sind dabei in Südafrika vergleichbar wie in Europa und insbesondere Deutschland. Neben einem ähnlichen Dachaufbau mit geziegelten Schräg­dächern ist die Netzstruktur vergleichbar, allerdings mit einigen landes­typischen Besonder­heiten. Problematisch ist momentan noch die rechtliche Lage durch Vorschriften, die lediglich eine lizensierte Einspeisung vorsehen. Mit Übergangs­lösungen haben hier bereits einige Kommunen den Betrieb von kleinen PV Systemen ermöglicht, eine Änderung der Rahmen­bedingungen wird zeitnah erfolgen. Es wird somit erwartet, dass der bereits im kleineren Maßstab etablierte Markt deutlich zunehmen wird innerhalb der nächsten Jahre.

Um eine hohe Qualität der zukünftigen Anlagen sicherstellen zu können, wird in Südafrika die Weiter­bildung und Ausbildung von Fachpersonal als dringend notwendig angesehen. Hierzu wurde zusammen mit südafrikanischen und deutschen Partnern das Schwerpunkt­programm SAGEN etabliert. Im Rahmen dieses Programms wird die DGS-Berlin die folgenden Inhalte ausarbeiten:

  • Entwicklung eines einwöchigen Trainingskurses
  • Durchführung von Train-the-Trainer Schulungen und Begleitung der ersten in Südafrika angebotenen Trainingskurse
  • Entwicklung von „Solar PV Industrie Guidelines“

Partner in Südafrika sind SAPVIA, der Südafrikanische Verband der Solarindustrie, vergleichbar mit dem BSW in Deutschland, und GreenCape, ein von Firmen und Einzelpersonen getragener Zusammenschuss mit dem Ziel, erneuerbare Energien landesweit zu etablieren, die Zusammen­arbeit aller Interessierten zu fördern und Informationen bereit zu stellen. In einem Nebenprojekt soll für SAPVIA der PV-Anlagenpass des BSW für südafrikanische Verhältnisse angepasst werden.

Das Projekt wurde durch die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten bereits so weit strukturiert, dass Ende Februar 2017 die ersten Kurse stattfinden werden. Danach sollen die Schulungs­unterlagen in einer überarbeiteten Form interessierten Einrich­tungen für deren Schulungen zur Verfügung gestellt werden, um landesweit ein vergleich­bares Ausbildungs­niveau anbieten zu können. Zudem werden die Unterlagen den Vorgaben der QCTO, einer staatlichen südafrikanischen Einrichtungen, die für Bildung zuständig ist, angepasst. Auf Dauer soll somit sicher­gestellt werden, dass die Kurse sich innerhalb der in Südafrika gültigen Bildungs­struktur befinden und Teilnehmer zusammen mit einer separat angebotenen Prüfung entsprechende Nachweise erbringen können.

Eine Ausweitung oder Adaption des Projektes auf andere Länder in Afrika, aber auch auf anderen Kontinenten, ist denkbar und wird von uns angestrebt, zumal mit den Erfahrungen, die wir in 2017 und 2018 in Südafrika machen werden, viele Erkenntnisse bei der Umsetzung vorhandener Lehrmaterialien für andere Schulungs­situationen erwartet werden.

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