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Aktuelle bundesweite Projekte – DGS Berlin mittendrin

LANDonline – Erneuerbare-Energie-Kommunen zum Nachmachen

Foto LANDonline
Besichtigung von enegetischen und denkmalgschützten Sanierungen, Biogasanlage, Ausbildungsprojet Prüf- und Ladeststion für Elektromobile (v.l.n.r.)

LANDonline – Transnationales Netzwerk für Erneuerbare Energien und Speichertechnologien

in den Regionen Kyritz (D-Brandenburg), Güssing – ökoEnenergieland (A) und Lodz (PL) – Voneinander lernen durch transnationalen Erfahrungsaustausch

Projektzeitraum
Februar 2014 bis März 2015

Fördermittelgeber
Zuwendungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg nach der Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Förderung des transnationalen Wissens- und Erfahrungs­austauschs für die Gestaltung einer zukunftsorientierten Arbeitspolitik im Land Brandenburg

Projektnummer
1404542

Ansprechpartner
Friedrich Schindler, Dipl.-Ing. Rainer E. Wüst
E-Mail: landonline@dgs-berlin.de

Die Regionen sollen als Energietechnologiestandorte aufgewertet und so die Beschäftigungssituation verbessert werden

Karte Region LANDonline
Karte des Transnationalen Netzwerks

Das Projekt macht die Erneuerbaren Energien und die Energieeinsparung zum Thema. Es werden dabei Erfahrungen aus dem Südburgenland (Österreich), der Region Lodz (Polen) und der Kleeblattregion um die Hansestadt Kyritz (Deutschland) ausgetauscht und weiterentwickelt.

Dazu stehen drei Handlungsfelder im Blickpunkt:

  • die Potenziale der Erneuerbaren Energien (EE) und der Speichertechnologien ermöglichen den ländlichen Regionen neue Betätigungsfelder
  • Weiterentwicklung von Angeboten zur Berufsorientierung und Qualifizierung von Berufseinsteigern, Handwerkern, Ingenieuren, Fachfirmen
  • Aufbau eines Netzwerkes von „Erneuerbare-Energie-Kommunen“. So können in der Kleeblattregion z.B. mit Hilfe einer neuen „Energietourismus-Route“ die mit E-Bikes oder Fahrrädern befahren wird, Touristen und Gäste zum Besuch von EE Anlagen in Kombination mit touristischen Angeboten gewonnen werden. Dies ist im Südburgenland bereits sehr erfolgreich

Interessante Projekte von Firmen, Eigenheimbesitzern und Energieprojekten können Teil der geplanten Energietourismusroute werden. Mit Hilfe von Publikationen, „Energietischen“, Fachtagungen und Exkursionen ist geplant, den Kreis der Mitstreiter und qualifizierten Fachkräfte im Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Die Region Kyritz erwirbt mit dem Projekt Know-how in der Nutzung erneuerbarer Energien sowie Energieeinsparung, z.B. bei der energetischen Gebäudesanierung. Über das Projekt und die Ergebnisse soll breit informiert werden u.a. an Schulen und Berufsschulen, um Interesse an dem Themengebiet zu generieren und in Folge dringend benötigten Nachwuchs für neue technische Berufe zu gewinnen.

LANDonline – am Beispiel der Modellregion Güssing in Österreich

In der Zeit vom 02. bis zum 04.10.2014 besuchten die Projektpartner die Modellregion Güssing in Österreich.

Collage mit Filmbildern von der Reise nach Güssing
Videodokumentation der Führung durch das „ökoEnergieland“

Der Aufenthalt in der Modellregion war für alle Teilnehmer ausgesprochen beeindruckend, informativ und erkenntnisreich. Das so genannte „Modell Güssing“ ist die Strategie der dezentralen, lokalen Energieversorgung mit allen vorhandenen erneuerbaren Ressourcen der Region. Dadurch hat es die Region geschafft, dass rund 60% der Ausgaben für Energie, heute in der Region bleiben und zum Nutzen der Region reinvestiert werden können.

Karte Modellregion Güssing in Österreich
Karte der Modellregion Güssing in Österreich
Logo Das ökoEnergieland

Ein weiteres Surplus, nicht nur finanzieller Art, entsteht durch den Ökoenergie­tourismus. Das EEE und derzeit 10 Gemeinden haben sich mit der Landesinnung für Holzbau unter dem Symbol des Grünen Tropfens zusammengeschlossen. Gemeinsam bilden sie das ökoEnergieland. Individuell gestaltete Holzobjekte an zentralen Punkten der Gemeinden stellen die unterschiedlichsten Formen von Energie dar und ziehen sich wie ein „grüner“ Faden durch das ökoEnergieland. Woche für Woche kommen Besucher aus ganz Europa, um das „Modell Güssing“ kennen zu lernen und die Demonstrations­anlagen im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Wobei das „öko“ nicht nur für Energie steht, sondern auch für unberührte, intakte Natur. Das merkt man spätestens, wenn man mit dem Fahrrad oder dem E-Bike das ökoEnergieland auf eigens markierten Radwegen erkundet.

Da jede Region über ihre eigenen Ressourcen in unterschiedlichem Ausmaß verfügt, kann dieses Modell ein Vorbild für viele Gemeinden und damit eine Investition in ihre Zukunft sein.

Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Dokumente der Veranstaltungen und Exkursionen des Projektes inkl. der Handlungsempfehlungen:

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Projektpartner – Deutschland

Österreich

Gemeindeverband REUPS
Regionaler Entwicklungsverband
Unteres Pinka- und Stremtal

Polen

Skyline DGS Berlin Brandenburg DGS Berlin Solares Regierungsviertel Beratung, Planung und Gutachten Photovoltaik Publikationen der DGS SolarSchule Berlin Solares Forschungs- und Schulschiff Beratung, Planung und Gutachten Solarthermie DGS LV Berlin Brandenburg e.V. Praktische Übung der Indachmontage Verschattungsanalyse Wolfheulen
DGS Berlin
gegründet 1982
Solares Regierungsviertel mitinitiert
durch die DGS Berlin Brandenburg
Beratung, Planung und Gutachten
im Bereich Photovoltaik
Publikationen der DGS
SolarSchule Berlin
Solares Forschungs- und Schulschiff
mitentwickelt von der DGS Berlin Brandenburg
Beratung, Planung und Gutachten
im Bereich Solarthermie
DGS Berlin Brandenburg
gegründet 1991
Praktische Übung der Indachmontage
in der SolarSchule Berlin
Verschattungsanalyse mittels
Aufnahme mit konvexem Spiegel
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